Zauberhafter Oman

Land aus Wüste, Weite und Weihrauch

Zauberhafter Oman Land aus Wüste, Weite und Weihrauch Das Sultanat Oman – in der öffentlichen Wahrnehmung scheinbar im Schatten der bekannten touristischen Hotspots der Vereinigten Arabischen Emirate und anderer Golfstaaten stehend – hat sich am Rande der Arabischen Halbinsel in den letzten 50 Jahren zu einem beachtlichen Staat mit einer sehr nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung auf den Weg gemacht. Auch vom Fremdenverkehr ergibt sich unter dem Aspekt eines verhältnismäßig sanften Tourismus für den europäischen Reisenden eine Destination mit beachtlichen und ursprünglichen Einblicken in einen Naturraum und in das Leben eines anderen Kulturkreises.

Die Reiseerzählung ist das Ergebnis einer Rundreise quer durch das Land – sehr viel davon offroad. Von der Hauptstadt Maskat startet die zu weiten Teilen außerhalb befestigter Straßen geführte Tour zunächst in die Bergwelt des Hajar-Gebirges. Seit Jahrtausenden ist das Leben der Menschen mit dem seltenen Naturschatz Wasser aufs Engste verbunden, so dass eine aufwendige und weltweit einmalige Aflaj-Bewässerung entwickelt wurde, die bis heute die Menschen in den Dörfern versorgt. Entlang der höchsten Erhebungen des Sultanats mit einem spektakulären Einblick in den tiefsten Canyon des Landes berichtet die Präsentation über Oasenwirtschaft, die Bedeutung der Dattelpalmen, über jemenitische Lehmziegelbauweise und die heimliche Hauptstadt Nizwa. Von dort aus führt der Weiterweg in das sogenannte „Leere Viertel“ – einem durch passatische Vollwüsten gekennzeichneten fast menschenleeren Raum.

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Der Schwerpunkt der Multivisionsshow richtet sich auf die mehrere Tage andauernde Durchquerung der größten Sandwüste der Erde – der Rub al Khali auf omanischem Gebiet nahe der Grenze zu Saudi-Arabien. Absolute Einsamkeit und Menschenleere mit spektakulären Fahrten durch die hoch aufragende Dünenlandschaft mit zahlreichen Pannen und Havarien im tiefen Sand, mit Übernachtungen in Zelten, mit phantastischen Farbspielen der auf- und untergehenden Sonne, mit Salzpfannen und diversen Gesteinsbildungen unter ariden Bedingungen informieren den Zuschauer kurzweilig über die Naturbedingungen eines solchen von Extremen gekennzeichneten Naturraums.

Ganz im Süden an der Grenze zum Jemen breitet sich das für den Oman seit Jahrtausenden bekannte Anbaugebiet für Weihrauch im Dhofargebirge aus, worauf die Show ausführlich eingeht, bevor es an der Küste des Indischen Ozeans direkt am Strand oder auf modernsten Straßen zurück in den Norden geht. Einsamste Strandabschnitte, natürliche Salzgewinnungsanlagen, die Rolle südasiatischer Gastarbeiter im Oman ebenso wie die Besonderheiten des Islams mit seinen mehrheitlichen Ibaditen, die durch ihre Toleranz und absolute Friedfertigkeit überall überzeugen, berücksichtigt die Liveshow.

Die klassischen Orient-Themen wie Wüsten, Wadis, Beduinen, Kamele und Kamelrennen sowie das einst vom Seefahrer Sindbad gelenkte Schiff einer Dhau und deren Herstellung spielen im Vortrag in Wort und Bild ebenso eine Rolle. 

Als Aufnahmetechnik dienten neben Spiegelreflexkameras und GoPro auch 4K-Videotechnik.
Der Vortrag wird im Livekommentar gesprochen. 

Präsentation in 16:9 Großbildprojektion 

Dauer: 95 Minuten 

Auf dem Weg in
Kanadas arktischen Norden

Von Vancouver als Ausgangsort einer mehrwöchigen Reise werden die Zuschauer mitgenommen in die subpolare Tundra jenseits des Polarkreises. Nach Verlassen des legendären Alaska-Highways wird hinter Whitehorse ein Waldbrandgebiet von der Größe des Saarlandes durchfahren, um in die Goldgräberstadt Dawson City zu gelangen. Bis hierhin bewegt man sich auf einigermaßen touristisch ausgetretenen Routen. Von nun ab führt der Dempster Highway – eine Schotterpiste – bis in die 740 km entfernte Siedlung Inuvik. Diese Gravel-Road ist die einzige in Kanada befahrbare Strecke jenseits des Polarkreises, für deren Befahrung kaum eine Autovermietung ihre Fahrzeuge freigibt. Steinschlag, Reifenpannen in der einsamen Wildnis, gesprungene Frontscheiben und Unwägbarkeiten bei Witterungsumbrüchen machen diese selten befahrene Piste zu einem Nervenkitzel. Zwei Tage braucht man bis an das Ziel Inuvik.

In Inuvik begegnet man erstmals den Inuvialuits, einer indigenen Bevölkerungsgruppe, die der weiße Mann schlechthin als Eskimos bezeichnet hat. In Liedern und Tänzen wird die Kultur jener Menschen in Ton, Video und Bild vorgestellt, die vom Jagen der Karibus und vom Walfang seit Jahrtausenden leben. Die Reise geht noch weiter in den Norden bis an das Mündungsgebiet des Mackenzie Rivers am Arktischen Ozean.

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In der letzten Siedlung des Kontinents erlebt der Zuschauer für eine kurze Weile die Segnungen des Polartages in einem Dorf, das im Winter von Eisbären aufgesucht wird, weil der Ozean über einen Meter dick zugefroren ist. Der Rückweg verläuft bei vollkommen anderen Witterungsverhältnissen wieder zurück nach Dawson und einen kurzen Abstecher über Alaska.

Der Fortgang des Vortrages geht im letzten Teil im Schwerpunkt auf die Provinz Alberta in den Rocky Mountains ein. Stationen an weltbekannten Gebirgsseen, Gletschern und ein Rafting auf dem Athabasca River zeigen in mehreren aufwendigen Überblendungen die Schönheiten des Naturraumes im Sommer und erst recht in der Einsamkeit des Winters. Die klassischen Kanada-Themen wie Bären, Elche, Waldbrand, Kälte und Erfrierungen, Goldrausch und Kanufahren spielen im Vortrag in Wort und Bild eine Rolle.

Als Aufnahmetechnik dienten neben Spiegelreflexkameras und GoPro auch eine Drohne und 4K-Videotechnik.
Der Vortrag wird im Livekommentar gesprochen.

Präsentation in 16:9 Großbildprojektion

Dauer: 93 Minuten

Multivisionsshows der Vergangenheit